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Warum heißes Nudelwasser Rohre und Abfluss auf Dauer belastet

Person siebt gekochte Spaghetti über der Küchenspüle ab, dampfender Topf und abtropfendes Wasser sichtbar.

Beim Pastakochen landet das heiße Wasser meist ganz selbstverständlich im Abfluss. Dieser gewohnte Handgriff kann mit der Zeit Rohre, Abwasch und Dichtungen beschädigen. Gleichzeitig geht dir in der Küche eine Flüssigkeit verloren, die Profiköche längst wie flüssiges Gold behandeln. Es lohnt sich daher, diese Alltagsroutine zu hinterfragen.

Heiße Gefahr im Abfluss: Was Nudelwasser den Rohren zumutet

Hitzeempfindliche PVC-Rohre

Beim Kochen von Pasta steigt die Wassertemperatur rasch bis nahe an den Siedepunkt. Gießt du die Flüssigkeit unmittelbar in den Abfluss, gelangt sie praktisch ungefiltert ins Rohrsystem. In vielen Wohnungen bestehen die Rohre aus PVC – einem Kunststoff, der auf Hitze deutlich empfindlicher reagiert, als viele annehmen.

Hitzestress durch kochendes Nudelwasser

PVC wird ab etwa 60 bis 70 Grad weich. Nudelwasser erreicht häufig knapp 100 Grad. Damit bleibt wenig Spielraum und die Belastung ist hoch. Geschieht das nur gelegentlich, halten die Rohre es meist aus. Wer aber mehrmals pro Woche kocht und dabei jedes Mal kochend heißes Wasser in die Abwasch gießt, setzt die Leitungen immer wieder Hitzestress aus.

Der eigentliche Schaden entsteht nicht spektakulär, sondern schleichend – über Monate und Jahre.

Mögliche Folgen sind:

  • leichte Verformungen an Rohrbögen

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Katharina Leitner

Katharina Leitner ist Expertin für österreichische Hotellerie und touristische Gastfreundschaft. Sie interessiert sich für die Geschichte des Hotel Aldershoff, sein gastronomisches Angebot und Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung.

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